{"id":2593,"date":"2010-08-27T16:03:27","date_gmt":"2010-08-27T16:03:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aaeurop.com\/?p=2593"},"modified":"2010-08-27T16:03:27","modified_gmt":"2010-08-27T16:03:27","slug":"experten-russische-militarprasenz-in-armenien-fordert-frieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aaeurop.com\/?p=2593","title":{"rendered":"Experten: Russische Milit\u0569\u0083\u0539)rpr\u0569\u0083\u0539)senz in Armenien f\u0569\u0083\u0539\u0533rdert Frieden"},"content":{"rendered":"

Der Vertrag f\u0569\u0083\u0539\u0536r den russischen Milit\u0569\u0083\u0539)rst\u0569\u0083\u0539\u0536tzpunkt in Armenien wurde um 34 Jahre verl\u0569\u0083\u0539)ngert \u0569\u00a7\u0549\u0082-\u0549\u0080\u009c ein wichtiger Schritt f\u0569\u0083\u0539\u0536r die St\u0569\u0083\u0539)rkung des Friedens im Kaukasus.<\/p>\n

Dies sagte Wladimir Scharichin, Vizechef des Instituts f\u0569\u0083\u0539\u0536r GUS-Staaten (Moskau), bei der von RIA Novosti organisierten Videokonferenz \u0569\u00a7\u0549\u0082-\u056a\u0537Moskau-Jerewan\u0569\u00a7\u0549\u0082-\u056a\u0093 mit. Die Konferenz wurde wegen des Armenien-Besuchs des russischen Pr\u0569\u0083\u0539)sidenten Dmitri Medwedew veranstaltet.<\/p>\n

\u0569\u00a7\u0549\u0082-\u056a\u0537Die Verl\u0569\u0083\u0539)ngerung des Verbleibs des St\u0569\u0083\u0539\u0536tzpunkts in Gjumri ist sowohl f\u0569\u0083\u0539\u0536r Russland als auch f\u0569\u0083\u0539\u0536r Armenien wichtig. Dies ist f\u0569\u0083\u0539\u0536r die St\u0569\u0083\u0539)rkung der friedlichen Beziehungen in der ganzen kaukasischen Region von gro\u0569\u0083\u056a\u0534er Bedeutung\u0569\u00a7\u0549\u0082-\u056a\u0093, sagte Scharichin.<\/p>\n

Russland und Armenien unterzeichneten am 20. August ein Protokoll \u0569\u0083\u0539\u0536ber den Verbleib des russischen St\u0569\u0083\u0539\u0536tzpunkts in Armenien. Der Vertrag wurde 1995 unterzeichnet und galt bislang f\u0569\u0083\u0539\u0536r 25 Jahre. Laut der neuen Vereinbarung wird das Abkommen bis 2044 gelten.<\/p>\n

Die Unterzeichnung des Protokolls erfolgte nach den Verhandlungen der beiden Staatschefs: Dmitri Medwedew und Sersch Sargsjan.<\/p>\n

Medwedew stattete Armenien einen Staatsbesuch ab. Das Protokoll wurde von den Verteidigungsministern beider L\u0569\u0083\u0539)nder signiert.<\/p>\n

In der nordarmenischen Stadt Gjumri ist seit 1995 der 102. russische Milit\u0569\u0083\u0539)rst\u0569\u0083\u0539\u0536tzpunkt des Luftabwehrsystems der Gemeinschaft der Unabh\u0569\u0083\u0539)ngiger Staaten (GUS) stationiert. Der Milit\u0569\u0083\u0539)rst\u0569\u0083\u0539\u0536tzpunkt ist der Gruppe der russischen Truppen in Transkaukasien (Nordkaukasischer Milit\u0569\u0083\u0539)rbezirk) untergeordnet.<\/p>\n

Der Milit\u0569\u0083\u0539)rst\u0569\u0083\u0539\u0536tzpunkt mit rund 5000 Soldaten ist mit den S-300-Flugabwehrraketen und den Jagdflugzeugen MiG-29 ausger\u0569\u0083\u0539\u0536stet.\u0569\u0082\u0539\u00a0<\/p>\n

Die in Armenien stationierte Milit\u0569\u0083\u0539)rbasis verteidigt nicht nur Interessen Russlands, sondern auch gemeinsam mit den armenischen Streitkr\u0569\u0083\u0539)ften die Sicherheit Armeniens. Laut der Vereinbarung muss Russland Armenien mit modernen Waffen und Milit\u0569\u0083\u0539)rtechnik versorgen. Au\u0569\u0083\u056a\u0534erdem erfolgt der Einsatz der Einheiten des russischen St\u0569\u0083\u0539\u0536tzpunkts auf Grundlage der gegenseitigen Vereinbarungen.<\/p>\n

F\u0569\u0083\u0539\u0536r die Verbesserung der strategischen Position Armeniens sei das Abkommen \u0569\u0083\u0539\u0536ber die Zusammenarbeit in der Atomenergie ebenfalls von gro\u0569\u0083\u056a\u0534er Bedeutung, so Scharichin.<\/p>\n

\u0569\u00a7\u0549\u0082-\u056a\u0537F\u0569\u0083\u0539\u0536r Armenien ist es prinzipiell wichtig, eigenst\u0569\u0083\u0539)ndig Energie herzustellen, die nicht von Pipelines abh\u0569\u0083\u0539)ngen wird, die nicht immer durch Freundschaftsgebiete verlegt werden. Im Fall Armeniens kann es sich nur um Atomenergie handeln. Das ist ebenfalls ein strategisches Ergebnis dieses Besuchs\u0569\u00a7\u0549\u0082-\u056a\u0093, sagte der Experte.<\/p>\n

Zudem haben Russland und Armenien ein Regierungsabkommen \u0569\u0083\u0539\u0536ber die Zusammenarbeit beim Bau eines Atomenergieblocks in Armenien abgeschlossen. Laut dem Abkommen werden Russland und Armenien beim Bau neuer Atomenergiebl\u0569\u0083\u0539\u0533cke mit Druckwasserreaktoren mit einer Leistung von 1060 Megawatt, Betriebszeiten von 60 Jahren und entsprechenden europ\u0569\u0083\u0539)ischen Standards zusammenarbeiten.<\/p>\n

Laut Wladimir Sacharow, Direktor des Instituts f\u0569\u0083\u0539\u0536r politische und soziale Forschungen der Schwarzmeer-Kaspischen Region, hat Russland durch die Verl\u0569\u0083\u0539)ngerung des Abkommens Aserbaidschan signalisiert, das weiter \u0569\u0083\u0539\u0536ber die m\u0569\u0083\u0539\u0533glichen Milit\u0569\u0083\u0539)rhandlungen zur Wiederherstellung der territorialen Integrit\u0569\u0083\u0539)t spricht. \u0569\u00a7\u0549\u0082-\u056a\u0537Selbst die Pr\u0569\u0083\u0539)senz der russischen Truppen erm\u0569\u0083\u0539\u0533glicht Armenien, gesch\u0569\u0083\u0539\u0536tzter zu sein\u0569\u00a7\u0549\u0082-\u056a\u0093, so Sacharow.<\/p>\n

Ihm pflichtet Andrej Areschew, Vizegeneraldirektor der Stiftung f\u0569\u0083\u0539\u0536r strategische Kultur, bei.\u0569\u0082\u0539\u00a0 \u0569\u00a7\u0549\u0082-\u056a\u0537Der Besuch erm\u0569\u0083\u0539\u0533glichte, die Emotionen zu gl\u0569\u0083\u0539)tten, und gab den interessierten Seiten zu verstehen, dass man tats\u0569\u0083\u0539)chlich die politische friedliche Beilegung des Konflikts um Berg-Karabach fortsetzen muss\u0569\u00a7\u0549\u0082-\u056a\u0093, sagte Areschew.<\/p>\n

Der Konflikt um Berg-Karabach geht auf den Februar 1988 zur\u0569\u0083\u0539\u0536ck. Damals verk\u0569\u0083\u0539\u0536ndete das mehrheitlich von Armeniern bewohnte Autonomiegebiet Berg-Karabach mit der Hauptstadt Stepanakert den Austritt aus der Sowjetrepublik Aserbaidschan. Im September 1991 wurde die Republik Berg-Karabach ausgerufen, zu der das fr\u0569\u0083\u0539\u0536here Anatomiegebiet und einige benachbarte, von Armeniern besiedelte Gebiete Aserbaidschans geh\u0569\u0083\u0539\u0533rten.\u0569\u0082\u0539\u00a0 Baku kritisierte diesen Schritt als illegitim und schaffte die seit Sowjetzeiten existierende Autonomie Karabachs ab.<\/p>\n

Anschlie\u0569\u0083\u056a\u0534end brach der Milit\u0569\u0083\u0539)rkonflikt aus. Aserbaidschan wollte Karabach weiter an sich binden. Die armenischen Truppen verteidigten die Unabh\u0569\u0083\u0539)ngigkeit der Region mit Unterst\u0569\u0083\u0539\u0536tzung Jerewans und der armenischen Diaspora aus anderen L\u0569\u0083\u0539)ndern. Der Konflikt dauerte bis zum 12. Mai 1994, dann trat das Waffenstillstandsabkommen in Kraft. Im Ergebnis verlor Aserbaidschan die Kontrolle \u0569\u0083\u0539\u0536ber Berg-Karabach und (v\u0569\u0083\u0539\u0533llig oder teilweise) \u0569\u0083\u0539\u0536ber sieben angrenzende Kreise. Seit 1992 laufen Friedensverhandlungen der Minsk-Gruppe der OSZE (Organisation f\u0569\u0083\u0539\u0536r Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa), deren Kovorsitzenden die USA, Russland und Frankreich sind.<\/p>\n

Aserbaidschan besteht auf der Beibehaltung seiner territorialen Integrit\u0569\u0083\u0539)t. Armenien verteidigt die Interessen Karabachs, das an den Verhandlungen nicht teilnimmt.<\/p>\n

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